BURGBERG
Auf dieser Bergnase bauten die Franken um 520, spätestens um 720, bei ihren Kämpfen gegen die benachbarten Sachsen und zur Sicherung der von Frankfurt bis nach Frankenberg und später bis nach Paderborn führenden Weinstraße eine Festung, Frankenburg genannt, die nach Beendigung der Sachsenkriege (804) an Bedeutung verlor.
1122 ging der Burgberg in den Besitz der Landgrafen von Thüringen über, die um 1234 im Ringen um Macht und territoriale Ansprüche gegenüber dem Erzbistum Mainz auf diesem Frankenberg eine neue Burg bauten und gleichzeitig die Stadt Frankenberg gründeten.
Bereits 1376 lehnten sich die Bürger von Frankenberg gegen die Übergriffe ihrer Burgherren auf und brannten die Burg ab. Sie wurde nicht wieder aufgebaut. 1798 ließ Oberst von Todenwarth die Burgruinen niederlegen, den Platz einebnen und die zum Teil jetzt noch vorhandenen Bäume pflanzen. Reste der Burgmauern sind an der Südseite vorhanden.
Beim Neubau der Wasserversorgungsanlage der Stadt wurde 1899 auf dem damals höchsten Punkt der Stadt ein Wasser-Hochbehälter errichtet.